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#maskforce Steiermark

Beschäftigungsbetriebe fertigen NMS-Masken an.

Seit Anfang April stellen steirische Beschäftigungsprojekte NMS-Masken her. Das Angebot ist so vielfältig gestaltet wie die Projekte selbst und ein sichtbares Zeichen für die wichtige Arbeit, die der sozialökonomische Sektor Tag für Tag leistet.

 

Dieser Tage stehen in den gemeinnützigen Beschäftigungsprojekten und sozialökonomischen Betrieben in der Steiermark und ganz Österreich die Nähmaschinen nicht mehr still. Sie leisten einen wichtigen Betrag um den Bedarf nach NMS-Schutzmasken abzudecken.

 

Beteiligte Projekte sind in Graz das Caritas Stoff.Werk, ErfA, heidenspass, Jugend am Werk Your Company und die St:WUK-Projekte Die Manufaktur, Natur.Werk.Stadt und uniT. In den Regionen fertigen die DLG in Weiz und SöDieB im Bezirk Hartberg / Fürstenfeld Masken an, sowie in Feldbach das Projekt inservice Feldbach von Jugend am Werk.

Durch die Kooperation und den Erfahrungsaustausch der Beschäftigungsbetriebe in der #maskforce Steiermark ergeben sich Synergien bei der Bewältigung von Aufträgen und der Beschaffung von Materialien. Pro Woche können sie zwischen 7.000 und 10.000 Stück produzieren.

 

„Die allermeisten Beschäftigungsbetriebe standen nur kurz still.“, so Gerd Kronheim, Obmann des bbs Netzwerks, „auch wir Beschäftigungsbetriebe haben wegen den wirtschaftlichen Auswirkungen geringere Auftragslagen. Aber selbst in den vergangenen Wochen wurden viele unerlässliche Dienstleistungen durch unsere Mitglieder aufrechterhalten: Reinigung, Entsorgung, Reparatur und Instandhaltung - selbstverständlich unter Einhaltung der behördlichen Auflagen.“

 

Die Produktion von Masken ist in diesem Sinne ein sichtbares Zeichen für die wichtige Arbeit, die sozialökonomische Betriebe an der Gesellschaft leisten.

Über die Masken

Die Bandbreite von Masken ist so vielfältig wie die produzierenden Betriebe: Das Projekt ErfA fertigt Masken aus den bekannten bunten Designerstoffen von frei_stil by ErfA an, auch Jugend am Werk bietet bunte Masken an. Die SöDIEB Masken fertigt zudem Masken mit Bügel und Kohlefilter für den professionellen Bedarf an. Im Sinne der Nachhaltigkeit und des regionalen Wirtschaftens werden die Masken nicht nur aus bereits vorhandenen Stoffen hergestellt, sie sind auch durch Auswaschen wiederverwertbar. Preislich bewegen sich die Masken im Bereich zwischen 5 und 8 €.

Wobei auch hier gilt: Diese Masken ergänzen die bereits bekannten Hygienemaßnahmen und das Abstand halten, ersetzen sie aber nicht.

 

Erste Erfolgsmeldungen

 

„Unsere Masken haben bereits großen Anklang im Bezirk und darüber hinaus gefunden.“, sagt Theres Raith-Breitenberger, Projektleiterin der DLG Weiz. „Wir haben bisher 3.000 Stück produziert, unsere bunten Designs aus recycelten Stoffen kamen bei unseren Kundinnen und Kunden sehr gut an.“

 

„Die SöDieB im Bezirk Hartberg / Fürstenfeld freut sich über das hohe Interesse an unseren Masken und besonders über die Kooperation mit den öffentlichen Stellen im Bezirk.“, berichtet Johann Zollner, Geschäftsführer der SöDieB, „So kommt unser Angebot direkt der Region zugute. Wir möchten uns an dieser Stelle für die Zusammenarbeit herzlichst bedanken.

 

„Die drei St:WUK Projekte Manufaktur, Natur.Werk.Stadt und uniT legen bei der Herstellung auf Nachhaltung und ReUse hohen Wert. Durch unser Projekt können wir auch in dieser schwierigen Zeit Arbeitsplätze zur Verfügung stellen und einen Beitrag zur Bewältigung der Situation leisten.“, so Daniela Zeschko von der Natur.Werk.Stadt

 

Warum #maskforce?

Unter dem österreichweiten hashtag #maskforce bündelt arbeit plus, das österreichweite Netzwerk sozialer Unternehmen, Bestrebungen und Kapazitäten im Bereich der Fertigung von Masken. Die Synergien erlauben den vielfältigen Betrieben das Zusammenführen von Wissen und Kapazitäten.

 

Für Rückfragen:

Mag. Markus Mogg. Netzwerkkoordination

Mobil: +43 699 141 96 005

office@bbsnet.at

Kindermasken

BUNTE KINDERMASKEN

 

Mit Blick auf die Schulöffnung und der damit einhergehenden Maskenpflicht für Kinder und Jugendliche bieten die Masken aus den Nähwerkstätten der sozialökonomische Betriebe und gemeinnützigen Beschäftigungsprojekte eine nachhaltige und günstige Alternative zu Einwegmasken. Zudem verbinden sie die Maskenpflicht mit Ideen von Nachhaltigkeit und Upcycling und sozialen Anliegen.

Kontaktdaten zu den Projekten im Detail:

 

Caritas Steiermark, Graz

stoff.werk@caritas-steiermark.at

Tel:. 0676/88015-8401 (Mag. Monika Kassl)

Web: Caritas Stoff.Werk

 

DLG Gemeinnützige Dienstleistungsgesellschaft der Region Weiz GmbH

dlg@dlg.weiz.at

Tel: 03172/30390-38

Web: DLG Weiz

 

Verein ErfA, Graz

Bestellungen nur telefonisch (ab 20. April): 0664⁄883 135 65

Web: https://www.erfa-graz.at/

 

heidenspass, Graz

office@heidenspass.cc

Tel: 0316/764078

Web: https://www.heidenspass.cc/

 

Jugend am Werk Steiermark neuplanen, Graz & inservice Feldbach

sabine.schunko@jaw.or.at

Tel 050/7900 2200

Web: https://jaw.or.at/vielfalt-wirkt/

 

Die Manufaktur, Graz

office@diemanufaktur.org

Tel: 0316/714934 (Mo – Fr von 8-14 Uhr)

https://www.diemanufaktur.org/

 

Natur.Werk.Stadt

team@naturschutzbundsteiermark.at

Web: Natur.Werk.Stadt

 

SöDieB, Hartberg / Fürstenfeld

office@soedieb.at

tel: 0664150 18 12

https://www.soedieb.at/#schneiderei

 

uniT GmbH, Graz

E-Mail: office@uni-t.org

Tel.: +43 (0)316 / 380  7480

Web: https://www.uni-t.org/


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